Das Buch zur Antrittsrede von Trump

Nie wieder Krieg! Putin verstehen. Lügen erkennen.

Franz Bernhard Nolte
Bremen, im Fruehjahr 2007
http://www.globalisierung-zaehmen.de/

Während die Vereinigten Staaten bis heute immer mehr Schulden anhäufen infolge von Handels- und Leistungsbilanzdefiziten , erwirtschaften viele Schwellenländer immer mehr Kapital für Investitionen in die Produktion und Infrastruktur und häufen Guthaben in Form von Währungsreserven an.

Im Zuge einer scheinbar unaufhaltsam fortschreitenden Globalisierung und weltweiten Arbeitsteilung ziehen sie die produzierende Industrie samt Technologie und Arbeitsplätzen aus den reichen Ländern ab. Die US-Regierung fördert nach Kräften diesen Kapital- und Technologietransfer nach Übersee und damit die Gewinne der „Global Player“ .

Die Folgen sind der Verlust amerikanischer Arbeitsplätze, ein „Ausbluten“ der amerikanischen gewerblichen Volkswirtschaft und die Entstehung einer „Konsum- und Dienstleistungsgesellschaft“.

Wirtschaftswachstum durch kreditfinanzierten Konsum und Profitmaximierung um jeden Preis ist das Glaubensbekenntnis der angloamerikanischen Neoliberalen. Der Preis, den sie dafür zahlen, wird immer höher und lässt sich ablesen an den tiefroten Zahlen der Handels- und Leistungsbilanzdefizite.

Die „Spirale der globalen Ungleichgewichte“ wächst…

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Die unipolare Welt ist noch längst nicht Geschichte

Nie wieder Krieg! Putin verstehen. Lügen erkennen.

10.06.2016
Von Jewgenij Birjukow

Während der Präsidentschaft von B. Obama wurde die Position der USA in der Welt erheblich gestärkt

Am Anfang des XXI Jahrhunderts wurde eine große Anzahl von wissenschaftlichen Arbeiten veröffentlicht, an deren Ende die Unipolarität der Welt beendet und wieder Multipolarität eintreten sollte. Doch in den letzten Jahren nimmt die US-Position in fast allen wichtigen Regionen der Erde nicht ab, sondern wird erheblich verstärkt, was uns erlaubt zu behaupten, dass das Ende der unipolaren Welt noch nicht gekommen ist.

Die unipolare Welt ist seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahr 1991 entstanden. Die volle Gesetzlosigkeit der USA in den internationalen Beziehungen zeigte sich am deutlichsten bei der Bombardierung Jugoslawiens im Jahr 1999, bei Invasionen in Afghanistan und dem Irak 2001 und 2003, die ohne ein Mandat des UN-Sicherheitsrates durchgeführt wurden.

Auf der Jubiläums-Tagung der NATO in Washington am. 24. April 1999, gewidmet dem 50-jährigen Jubiläum dieses Blocks…

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Die SOZ wird zu einem Machtzentrum Eurasiens

Nie wieder Krieg! Putin verstehen. Lügen erkennen.

27.06.2016
Von Peter Akopow

>http://www.globalisierung-zaehmen.de/globalisierung163.html
>https://bernhardnolte.wordpress.com/category/allgemein/page/4/

Auf dem Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit in Taschkent wurden Indien und Pakistan endgültig in die Reihen der SOZ aufgenommen. Und die SOZ wird unwiderruflich aus der regionalen russisch-chinesischen zu einer transasiatischen Vereinigung d.h. zu einer globalen Struktur. Noch keine Anti-NATO, aber auch kein Nettigkeiten-Austausch-Club von Nachbarländern.

Der Ministerpräsident Indiens und der Präsident Pakistans werden in Taschkent Dokumente über die Verpflichtungen ihrer Länder beim Eintritt in die SOZ unterzeichnen und ab jetzt wird die Organisation nicht sechs, sondern acht Teilnehmer zählen. Fast die Hälfte der Weltbevölkerung, die drei größten und stärksten Länder Eurasiens, vier nukleare Mächte – das ist die neue SOZ.

Die SOZ entstand vor 15 Jahren: Vier ehemalige sowjetische Republiken im Mittleren Asien (mit Ausnahme des neutralen und unabhängigen Turkmenistan) beschlossen, zusammen mit China und Russland gemeinsam für die Sicherheit in der Region zu sorgen…
Die SOZ wurde als regionale Struktur…

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Washington treibt nicht nur mit Russland Machtspielchen, sondern jetzt auch mit China

Nie wieder Krieg! Putin verstehen. Lügen erkennen.

19.08.2016
F. William Engdahl
Provokationen in der Ukraine, NATO-Manöver entlang der russischen Grenze und vor Russlands Haustür – man sollte meinen, dass Amerikas Verteidigungsminister Ash Carter und seine Generäle schon genug zu tun haben mit den Machtspielchen, die sie mit Russland veranstalten. Offensichtlich ist dem aber nicht so, denn in den vergangenen Monaten hat die Regierung Obama ganz eindeutig in den Gewässern rund um China die Spannungen erhöht. Die Rede ist von dem an Japan grenzenden Ostchinesischen Meer und dem an die Philippinen grenzenden Südchinesischen Meer. Diese Spannungen könnten letztlich in eine Katastrophe münden.

In Zeiten der Haushaltskürzungen könnten die provokanten Handlungen natürlich förderlich für das Budget des Pentagons sein, aber sie könnten auch dazu führen, dass sich China, Russland oder beide so sehr in die Ecke getrieben sehen, dass sie sich nur noch mit einem atomaren Präventivschlag zu helfen wissen. Dass sich das Pentagon unter Obama heute, im 21…

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Gedanken zum Kalten Krieg

Nie wieder Krieg! Putin verstehen. Lügen erkennen.

13.08.2016
Dr. Paul Craig Roberts

Der Kalte Krieg begann unter der Präsidentschaft Harry Trumans und dauerte unter den Präsidenten Eisenhower, Kennedy, Johnson, Nixon, Ford und Carter (1977-81) weiter an. Erst in Reagans zweiter Amtszeit verständigten sich Reagan und der russische Staats- und Regierungschef Gorbatschow darauf, dass dieser Konflikt gefährlich, zu teuer und sinnlos sei.

Aber der Kalte Krieg ruhte nicht lange – lediglich von den letzten Tagen der zweiten Amtszeit Reagans (1989) bis zum Ende der vierjährigen Amtszeit George H. W. Bushs (1993).

In den 1990er-Jahren entfachte Präsident Bill Clinton den Kalten Krieg aufs Neue, als er das Versprechen Amerikas brach, die NATO nicht nach Osteuropa auszuweiten.

Sein Nachfolger George W. Bush heizte den erneuerten Kalten Krieg weiter an, indem er einseitig den ABM-Vertrag aufkündigte.

Und Präsident Obama verstärkte den Kalten Krieg mit seiner unverantwortlichen Kriegsrhetorik sowie der Stationierung amerikanischer Abwehrraketen an der russischen Grenze und dem Sturz der legitimen…

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USA gaben seit dem 11. September 2001 fast 5 Billionen Dollar für Kriege aus

Nie wieder Krieg! Putin verstehen. Lügen erkennen.

17. September 2016
Von Bill Van Auken

Ein neuer Bericht der Brown University beziffert die Ausgaben Washingtons seit dem 11. September 2001 für die Kriege, die es unter dem Vorwand des Kampfs gegen den Terror geführt hat, auf nahezu fünf Billionen Dollar. Daran zeigt sich erneut, was für einen schrecklichen Preis die arbeitende Bevölkerung in den USA und weltweit für die Verbrechen des US-Imperialismus bezahlt.

Der Bericht erschien zum 15. Jahrestag des 11. September. In Afghanistan befinden sich 15 Jahre nach der Invasion der USA immer noch 10.000 amerikanische Soldaten, im Irak etwa 6.000. Hunderte Spezialeinsatzkräfte wurden nach Syrien gebracht, wo die USA den Sturz des Assad-Regimes anstreben. Dafür sind sie eine de-facto-Allianz mit dem dortigen Ableger des al-Kaida-Netzwerks eingegangen, gegen das der Krieg seit 15 Jahren vorgeblich in erster Linie geführt wird.

Die finanziellen Belastungen durch die Kriege sind atemberaubend und kaum vorstellbar. Der Autor des Berichts, Professor Neta…

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